Dieser Lernpfad richtet sich an Beschäftigte der TIB und bietet eine praxisnahe Orientierung zu acht zentralen TIB-Policies. Die Module zeigen, welche Regeln im Arbeitsalltag gelten, welche Entscheidungen selbst getroffen werden können und wann zuständige Stellen einzubeziehen sind. Der Lernpfad ersetzt keine individuelle Rechts- oder Fachberatung; im Zweifel gelten die verlinkten Original-Policies und die dort genannten Zuständigkeiten.
Die Teilnehmenden können die einschlägige TIB-Policy für typische Arbeitssituationen bestimmen, zentrale Pflichten und Entscheidungsschritte anwenden und erkennen, wann zuständige Stellen einzubeziehen sind.
Dieser Leitfaden der TIB beschreibt die Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis sowie den Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten. Er legt verbindliche Standards für wissenschaftliches Arbeiten, Qualitätssicherung, Dokumentation, Publikation, Autorschaft, Vertraulichkeit und Archivierung fest und erläutert die Verfahren bei Verdachtsfällen und Konflikten.
Diese Policy beschreibt die Open-Access-Grundsätze der TIB und legt fest, wie Beschäftigte Forschungsergebnisse möglichst unmittelbar frei zugänglich veröffentlichen sollen. Sie empfiehlt bevorzugt Erstveröffentlichungen unter freier Lizenz oder die Zweitveröffentlichung im Repositorium RENATE, fördert die Meldung von Publikationen im Forschungsinformationssystem und unterstützt die aktive Mitgestaltung der Open-Access-Transformation. Außerdem nennt sie Maßnahmen der TIB zur Beratung, Finanzierung und strukturellen Förderung offener Publikationswege.
Verbindliche Grundlage ist die „Richtlinie zum Forschungsdatenmanagement und offener Datenpublikation an der TIB“, Stand 25.10.2024 (§§ 1–5). Rechtliche und ethische Rahmenbedingungen können eine offene Publikation begrenzen.
Die Teilnehmenden können Forschungsdaten und Metadaten so planen, dokumentieren, archivieren und publizieren, dass die Anforderungen der TIB Forschungsdaten-Policy an Repositorium, Metadaten, PID, Lizenz und Format berücksichtigt werden.
Verbindliche Grundlage ist die TIB KI-Policy vom 19.11.2024 einschließlich Annex.
Die Teilnehmenden können vor dem Einsatz eines KI-Systems die Einstufung prüfen und erkennen, wann Datenschutzbeauftragte, Justiziariat oder andere zuständige Stellen einzubeziehen sind.
Grundlage ist die TIB Preservation Policy, Version 1.5 vom 28.06.2024, zuletzt geprüft am 23.09.2025. Das Modul erläutert Erhaltungsstufen, OAIS/Rosetta, Archivmaster, Metadaten und geregelten Zugriff.
Die Teilnehmenden können Bitstream, Logical und Semantic Preservation unterscheiden und Maßnahmen wie Prüfsummen, redundante Speicherung und dokumentierte Änderungen den Zielen Authentizität, Integrität und langfristige Nutzbarkeit zuordnen.
Grundlage ist die TIB Affiliation Policy, Stand 1. November 2021. Sie gilt für alle TIB-Mitarbeitenden und für den gesamten wissenschaftlichen Publikationsprozess sowie weitere Nennungen der Einrichtung.
Die Teilnehmenden können die TIB in Publikationen und weiteren wissenschaftlichen Kontexten korrekt benennen, Mehrfachzugehörigkeiten behandeln und standardisierte Autor:innen- und Einrichtungsidentifikatoren nutzen.
Grundlage sind die offizielle TIB-Seite „Gender Equality Plan“ und der dort bereitgestellte GEP als PDF (2022). Der Plan behandelt Grundlagen, Qualitätssicherung, Ressourcen, Daten, Maßnahmen, Work-Life-Balance, Organisationskultur, Personalmanagement, Genderaspekte sowie Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt.
Die Teilnehmenden können eine typische Arbeitssituation den Handlungsfeldern des Gender Equality Plan zuordnen und geeignete Maßnahmen zu Chancengleichheit, Work-Life-Balance, Organisationskultur, Personalmanagement oder Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt benennen.
Grundlage ist die offizielle TIB-Policy „Warum die TIB gendergerechte Sprache verwendet“. Sie nennt den Gender-Doppelpunkt sowie geschlechtsneutrale, substantivierte Partizipien oder Adjektive als verwendete Formen und lädt zu konstruktivem Feedback ein.
Die Teilnehmenden können Personenbezeichnungen in TIB-Texten mit Gender-Doppelpunkt oder geschlechtsneutralen Formen wertschätzend und inklusiv formulieren.
Drei kurze, quellengebundene Entscheidungschecklisten für Forschungsdaten, KI-Systeme und institutionelle Affiliation – jeweils mit Praxisfall, Stand und Link zur Original-Policy.
Die Teilnehmenden können für typische Arbeitssituationen die einschlägige Policy bestimmen, zentrale Prüfschritte durchführen und erkennen, wann die im Originaltext genannten Stellen einzubeziehen sind.