Grundlage ist die offizielle TIB-Policy „Warum die TIB gendergerechte Sprache verwendet“. Sie nennt den Gender-Doppelpunkt sowie geschlechtsneutrale, substantivierte Partizipien oder Adjektive als verwendete Formen und lädt zu konstruktivem Feedback ein.
Die Teilnehmenden können Personenbezeichnungen in TIB-Texten mit Gender-Doppelpunkt oder geschlechtsneutralen Formen wertschätzend und inklusiv formulieren.
Sprache beeinflusst unser Denken. Sie verrät, wie wir denken. Sie erzeugt bestimmte Bilder in unseren Köpfen. Sie kann unser Handeln bestimmen und drückt unsere Werte und Normen aus.
Wer nur von Männern spricht und schreibt, der lässt Frauen und andere Identitäten verschwinden. Aber das geht auch anders: Denn Sprache wandelt sich stetig und die Sprechenden – die Benutzer:innen einer Sprache – verändern, beeinflussen und gestalten diesen Wandel mit. Geschlechtergerechte Sprache spiegelt geschlechtliche Vielfalt wider – Frauen, Männer und nicht-binäre Menschen.
Wir als TIB wollen gendergerecht formulieren, um die vielfältigen geschlechtlichen Lebensrealitäten sichtbar zu machen und alle Geschlechter anzusprechen. Geschlechtersensible Formulierung bedeutet, Sprache so zu verwenden und einzusetzen, dass alle Menschen gleichermaßen sichtbar und wertschätzend angesprochen werden.
Die TIB verwendet in Texten den Gender-Doppelpunkt sowie geschlechtsneutrale Formen.
Gender-Doppelpunkt: zum Beispiel Mitarbeiter:innen
Geschlechtsneutrale Formen: zum Beispiel Mitarbeitende oder Studierende